Letzter Update: 17.12.2006
 

 

(Link zu den Fotos am Ende des Berichtes)

Buchung
Gebucht haben wir bei e-two-Reisen.de und waren sehr zufrieden. Die Betreuung war supernett und freundlich und alles hat super geklappt. Wir werden unsere nächsten Malediven-Ferien wieder bei e-two-Reisen buchen. Stellt sich nur noch die Frage, auf welche Insel es denn gehen soll …..

StegAnreise
Wie sind am 3.10.04 mit Edelweiss von Zürich nach Male geflogen und sind sogar etwas früher gelandet. Der Service an Bord und auch das Essen waren gut. Es gibt nichts daran auszusetzen. Nach ca. 90 Min. Wartezeit ging es dann mit dem Wasserflugzeug von Male auf unsere gebuchte Insel Angaga.

Ankunft auf Angaga
Wie immer auf den Malediven wurden wir mit einem feinen Drink und kühlen Tüchern erwartet. Sofort wurden uns Neuankömmlingen die Bungis zugeteilt. Ich hatte vor Anreise per Mail um ein Bungi von 110 – 125 gebeten und wir haben dann Bungi Nr. 117 erhalten.

ZimmerUnser Bungi 117 (und Kommentar zum Bungi "berühmten" Bungi 125)
Bungi 117 lag einfach perfekt für uns. Vor unserer Tür der zu unserer Reisezeit (Oktober 2004) breiteste Strandabschnitt der ganzen Insel. Zudem ist auch das Meer an dieser Stelle super….eine kleine „Lagune“ zum baden und gleichzeitig auch das Riff zum schnorcheln. Was will man mehr? Bungi 125 hatte einen viel schmaleren Strandabschnitt, ziemlich abfallend und zudem hätten wir die Bäume davor vermisst, weil wir froh um den Schatten waren. Aber die Geschmäcker sind verschieden. Es ist ja auch so, dass sich der Strand bzw. die Breite des Strandes während des Jahres verändert bzw. einmal um die Insel rum „wandert“. Es hat also nicht immer die gleiche Seite den breitesten Strand.

Zudem war unser Bungi auch perfekt, was die Sonne betraf. Diese Seite der Insel hat nämlich leider gegen Abend Schatten. Wir hatten gerade noch Glück, denn ab ca. Bungi 115 konnte man am Abend mit dem Liegestuhl bis ans Meer rücken und hatte immer noch genug Sonne. Alle Bungis darunter hatten leider keine Sonne mehr am Abend. Auch was die Müllverbrennung und somit den Gestank betrifft, hatten wir Glück. Wir haben festgestellt, dass es ca. bis Bungi 110 ab und zu ein wenig gerochen hat. Wir in Bungi 117 haben davon nie was mitbekommen. Sonnenuntergang

Essen
Das Essen war – wenn man bedenkt, dass sie wirklich jedes kleinste Lebensmittel per Boot herbringen müssen – immer sehr fein und abwechslungsreich. Wir hatten nur Halbpension gebucht und haben zum Mittagessen jeweils einen Snack an der Beachbar zu uns genommen. Ich kann mir vorstellen, dass den Leuten mit Vollpension oder AI das Essen nach zwei Wochen dann schon eher noch mal verleidet ist. Wir aber waren wirklich zufrieden. Klar, vieles hat sich ein paar Mal wiederholt, aber man muss ja auch nicht immer das gleiche nehmen. Das Frühstücksbuffet war auch nicht das beste, das wir auf den Malediven gesehen haben, aber es reicht vollkommen aus. Ich bin jedenfalls mit 2 Kilos mehr zurückgekommen J

Preise
Ich habe mir die Preise weder so genau angeschaut noch gross gemerkt. Für maledivische Verhältnisse absolut ok. Die Snacks an der Beachbar waren meiner Meinung nach sogar günstig: Spaghetti Aglio Oglio 3.50, Spaghetti mit Tomatensauce 5.50, Pommes 3 Dollar, verschiedene Toasts und Sandwichs zwischen 3.00 und 5.00 u.s.w.

Service
Die meisten Angestellten der Insel waren immer sehr freundlich und zuvorkommend. Wir hatten ein wenig „Pech“ mit unserem Kellner. Die Getränke kamen zwar immer umgehend, aber er war der mit Abstand am wenigsten gesprächige Kellner der Insel! Aber was soll's…
Gegen Ende unserer Ferien fing dann auch der Ramadan an und der Service wurde ein wenig langsamer. Aber man hat's ja eh nicht so eilig auf den Malediven....

Das „Problem“ mit dem Liegestühlen-Klau
StrandAlso wir hatten nie ein Problem mit „verschwundenen“ Liegestühlen oder ähnlichem. Und wir haben auch niemanden kennengelernt, der Probleme damit hatte. Also macht euch mal nicht immer soooooooooooo viele (unnötige) Gedanken schon vor dem Urlaub. Und selbst wenn es dann ein Problem damit gegeben hätte, wäre das doch nicht so schlimm gewesen. Dann wäre man halt schnell an die Rezeption und ich bin sicher, es hätte umgehend eine Lösung gegeben.

Das liebe Wetter
Wir hatten einfach nur Glück mit dem Wetter. Es gab nur einen ganzen, schlechten Tag – praktisch ohne Regen, aber dick bewölkt, so dass die Sonne keine Chance hatte. Ansonsten hat es oft gegen Abend und vor allem in der Nacht geregnet. Es gab auch schon mal einen kurzen Regenschauer tagsüber, aber meist nur sehr kurz. Ansonsten Sonne pur!

Hausriff
Also wir persönlich waren eher enttäuscht, was das „Hausriff“ betrifft. Es gibt zwar ein paar nette Fische zu sehen, aber das ist auch schon alles. Da kennen wir bessere Hausriffs (z.B. Bandos war super). Beim Schnorcheln zu sehen gibt es Schildkröten, einen Mobula (Manta im Kleinformat) und ab und zu kleine Riffhaie. Ansonsten die „üblichen“ Fische, aber eben nicht soooooo viele wie anderswo.

Das Problem mit den Ueberbuchungen
Wir hatten Glück: mussten weder die Insel wechseln noch auf einen Wasserbungi ausweichen. Kollegen von uns „durften“ die erste Woche in einem Wasserbungi verbringen, durften dann aber für die 2. Woche einen der freien Bungis auswählen! Das Management der Insel hat sich wirklich sehr bemüht. Sonst ist uns nichts zu Ohren gekommen betreffend Ueberbuchungen.

TauchbasisTauchen mit Sub Aqua
Wir haben mit Sub Aqua 16 Tauchgänge gemacht, 2 davon am Hausriff und 2 Tagestrips mit jeweils 2 Tauchgängen. Wir haben vor unserem Urlaub einige negative Berichte über Sub Aqua bzw. über die Guides und auch über Jochen gehört und können diese definitiv nicht bestätigen. Wir wurden bestens betreut und beraten. Zugegeben, es gibt gesprächigere Leute als den Jochen und vielleicht auch viel motiviertere Guides, aber kein Grund deswegen solch negative Berichte zu verfassen. Ich denke, man wird immer so behandelt, wie man auch die anderen Leute behandelt oder auf diese wirkt….

Das Tauchen war ok. Leider war die Sicht oft nicht so gut und es hatte oft starke bis sehr starke Strömung. Aber es hatte auch supertolle Tauchgänge dabei, mit super Sicht und ohne Strömung. Beim Tagestrip haben wir sogar den Walhai gesehen…

Animation / Ausflüge
Animation gibt es auf Angaga (zum Glück) keine. Es werden jeden Tag irgendwelche Ausflüge angeboten, wir haben aber an keinem teilgenommen.

Coconut SpaShop / Internet / Coconut Spa
Auf der Insel gibt es einen kleinen Souvenir-Shop, wo man nebst Souvenirs auch sonstige Kleinigkeiten (Shampoo, Sonnencreme u.s.w.) kaufen kann.

Es gibt auch einen Internet-Corner, der 0.25 Dollar kostet pro Minute. Sehr langsam.

Das Spa auf Angaga kann ich nur empfehlen. Nicht dass ein Spa wirklich nötig wäre auf den Malediven, aber denoch habe ich mir am letzten Tag noch eine 90-minütige Angaga Special Massage gegöhnt. Suuuuuuuuuuuuuper! Sehr freundliche Damen.

Tiere auf der Insel
Auf der Insel gibt es einen Käfig mit vielen, viele Wellensittiche. Einige schwirren auf frei auf der Insel rum (bis sie vom Raben oder den Katzen geschnappt werden…). Soviel ich weiss, versuchen sie auf Angaga, die Wellensittiche auf der Insel anzusiedeln.

Es gibt einen Teich mit kleinen Fischen drin. Und dann gibt es da noch die Raben. Freche Biester! Sie fressen alles, was zwischen ihren Schnabel kommt: Eidechsen, Fische aus dem Teich, Wellensittiche, grosse Spinnen und alles, was man auf seinem Teller nicht festhält!

Ungeziefer hatten wir praktisch keines im Bungi, ab und zu ein paar Ameisen.

Es gibt Mücken auf Angaga, aber die waren harmlos; sowohl in der Anzahl als auch von der Grösse der Stiche Abschiedher. Wir haben unser Insektenschutzmittel nicht sehr oft gebraucht.

Rückreise
Am 18.10. ging's wieder mit dem Wasserflugzeug nach Male und von da aus weiter mit Edelweiss nach Zürich. Wegen technischen Problemen erfolgte der Abflug fast eine Stunde zu spät. Die Piloten konnten aber einen Teil der Zeit wieder aufholen. Auch auf dem Rückflug war alles tiptop.

Fazit
Auf diese Insel kommen wir bestimmt wieder! Alles einfach nur super!

Mehr Fotos von Angaga.