Ein paar Tage nach dem positiven Test rief ich dann den Frauenarzt an und machte einen Termin für die erste Kontrolle aus. Leider musste ich mich noch etwas gedulden und zwar bis zum 17. Oktober 2006 (und Geduld ist ja einer meiner Stärken . . . ).
Jetzt wusste ich wenigstens auch, wieso ich in letzter Zeit immer so "voll uf de Schnörre" war. "Zum Glück bist du von der berühmtberüchtigten Schwangerschafts-Übelkeit verschohnt" dachte ich. Aber eben, zu früh gedacht. Pünktlich zu Prüfungsbeginn ging's los, am 2. Oktober 2006!! Mir war so elend, elend übel, dass ich dachte, die Prüfungen nicht schreiben zu können. Irgendwie habe ich es dann aber trotz der unglaublichen Übelkeit doch durchgestanden.
Aber am 17. Oktober 2006 war es dann endlich soweit, ich durfte zum ersten Untersuch. Jetzt war ich bereits W7T5 d.h. in der 8. Woche. Zugegeben, ein wenig nervös war ich schon und Fragen wie "wird man auf dem Ultraschallbild etwas erkennen" und "schlägt das Herzchen" beschäftigten mich natürlich.
Mein Frauenarzt hat dann auch gleich das Herzchen schlagen sehen und hat gemeint, dass mit unserem Würmchen alles in Ordnung sei. An diesem Tag hatte es eine Grösse von 1.34 cm !!!!
Ich musste dann noch den Bluttest über mich ergehen lassen und schon war das "grosse Erlebnis" zu Ende. Für Martin und mich war es schon ein sehr spezielles Erlebnis.
Leider kam beim Bluttest heraus, dass ich Toxoplasmose-negativ bin (d.h. nicht immun bin) und somit aufpassen muss mit dem Büsi (insbesondere mit dem Katzenkot) und mit rohem Fleisch (*snifff*, kein Salami mehr). Und zudem bin ich Blutgruppe 0 negativ (hey, dass sind laut Wikipedia gerade mal 7 % aller Menschen!!) und weil ich Rhesusfaktor negativ habe, werde ich in der Schwangerschaft wahrscheinlich eine Anti-D-Prophylaxe durchführen müssen (ich "liiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiebe Spritzen!!!). Tja, aber auch das werden wir überstehen.
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